Städtepartnerschaft Jena - Aubervilliers
Aubervilliers
Städtepartnerschaft zwischen
Aubervilliers und Jena
Jena

 

Mai 2016:  Besuch in Aubervilliers

Entsprechend der Einladung der Französisch-Deutschen Freundschaftsgesellschaft Aubervilliers  (Association d’amitié franco-allemande d’Aubervilliers - AAFAA) besuchten 14 Mitglieder der DFG-Jena  vom 12. bis 15. Mai 2016 die Freunde in Aubervilliers. Unsere Gastgeber hatten ein sehr interessantes Besuchsprogramm vorbereitet. Nach unserer Ankunft waren wir eingeladen zum Abendessen in den wild-romantischen  Garten von Vereinsmitglied Gertraud

                                               

 

Am folgenden Tag gab es vormittags eine geführte Stadtrundfahrt in Aubervilliers.

   

Ein besonderes Ereignis hatten unsere Gastgeber vorbereitet, wir erhielten eine Einladung zu einem Empfang der Bürgermeisterin Frau Mériem Derkaoui

 

mit  einem Stehimbiß im Rathaus.

                                         

                                   v.l.n.r.:  Monika Dahse,       Mériem Derkaoui,     Martine Iaconelli

                                                Präsidentin             Bürgermeisterin         Präsidentin

                                                DFG-Jena               Aubervilliers                AAfAA

Mit vielen weiteren Höhepunkten überraschten uns unsere Gastgeber wie dem Besuch
auf dem Montmartre

und seinen Künstlervierteln,

mit Buffet in der Commanderie am Monmartre, der einzigen Wein-Brüderschaft von Paris

      

dem Besuch des historischen Zentrums von Paris, dem Platz der Republik und  einer Stadtrundfahrt mit dem Boot und zu Fuß, vorbei an vielen bekannten Sehenswürdigkeiten von Paris.

 

Wir haben mit unseren Freunden noch viel mehr erlebt und möchten uns vielmals bedanken für die freundliche Aufnahme in ihren Privatwohnungen und für die aufwändige Betreuung.

 

 

Mai 2015: Besuch von Gästen aus Aubervilliers in Jena

Vom 30.04.- 04.05.2015 besuchten uns 8 Gäste aus Aubervilliers, die von Mitgliedern der  DFG-Jena betreut wurden.
Hier das Besuchsprogramm:

- 09.30 Uhr Treffpunkt Parkplatz unter dem Jenzig;

Gemeinsamer Aufstieg

zum Morgensingen der Chöre auf dem Jenzig.


 

Zur Veranstaltung war auch eine Redakteurin von JenaTV eingeladen, die kurze Reportage kann
 hier    
angeschaut werden.

 

Vor dem abendlichen Beisammensein wurde noch ein kurzes Pétanque-Turnier mit den Gästen durchgeführt,

 

 

 


was jedoch durch plötzlichen Regen beendet wurde..

 

Ab 18.00 Uhr  gemütliches Beisammensein in der Flößerstube Burgau, an der Saale bei der Alten Brücke.


Laserprojektion in der Pariser Metro-Station „Iéna“

Der Pariser Personenverkehr präsentiert in Zusammenarbeit mit der Stadt Jena, JenaKultur und dem Institut Français in Deutschland mit Sitz in Erfurt eine zweimonatige Präsentation von Informationen über Jena in Form einer Laser-Projektion in der Pariser Metrostation „Iéna“ in französischer Sprache unter dem Thema: „ Jena- das ist mehr als eine Schlacht“.

(Quelle: http://www.jenapolis.de)


 

Und so sieht es der Besucher der Metro:

 

 

 

 


Informationsveranstaltung zur Vorbereitung der Europawahl
am 25.05.2014, Historisches Rathaus Jena,

Dienstag, den 08. April, 16.30 bis 18.30 Uhr

Die DFG Jena e.V. war eingeladen, an obiger Informationsveranstaltung teilzunehmen. Die Präsidentin folgte der Einladung.

Nach der Begrüßung aller Teilnehmer

 

durch Herrn Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter
folgten Ausführungen des

 

 




Ministers
für Bundes- und Europaangelegenheiten und Chef der Staatskanzlei, Herrn Jürgen Gnauck

zum Thema „Thüringen wählt Europa“.


Anschließend erläuterte der Landeswahlleiter und Präsident des Thüringer Landesamtes für Statistik in Erfurt, Herr Günter Krombholz das System der Europawahlen und wies auf die Unterschiede zu den Kommunalwahlen hin. Beim den Europawahlen kann jeder wahlberechtigter Bürger nur eine Stimme für eine Partei oder Organisation abgeben. Dahinter stehen die ersten 10 Kandidaten. Man kann also keine Personen direkt wählen. 26 Thüringer sind auf den Listen vertreten, darunter Herr Dr. Koch (CDU) aus Weimar und Frau Gabi Zimmer (Linke) aus Suhl.


Die Wahllokale haben von 08.00-18.00 Uhr geöffnet. Da gleichzeitig Kommunalwahlen stattfinden, werden erst die Stimmen für Europa gezählt, danach die für die Kommunalvertreter.

 Für das Europaparlament stehen 751 Sitze, davon einer für den Präsidenten zur Verfügung; die Anzahl der Sitze für das jeweilige Land richten sich nach der Bevölkerungszahl. Deutschland kann 96 Sitze beanspruchen. Nach einem umstrittenen Rechtsspruch des Bundesverfassungsgerichts wird es bei dieser Wahl keine Sperrklausel, sprich 3% -oder 5%, mehr geben.

 Weiter Informationen stehen unter www.wahlen-thueringen.de zur Verfügung.

Am Rande der Veranstaltung führte die Präsidentin Gespräche mit Herrn Hoffmann von der Staatskanzlei, um noch Unterstützungsgelder für unsere Veranstaltung mit den Franzosen aus der Picardie einzuwerben. Dazu muß ein Antrag gestellt werden.

Den Landeswahlleiter, Herrn Krombholz, sprach ich daraufhin an, daß wir uns zur Vorstandssitzung darüber unterhalten haben, daß wir noch keine Informationen über die Kandidaten zur Europawahl im Netz finden konnten.

Er erläuterte, daß das am Wahlgesetz liegt. Da werden wir kurzfristig nichts ändern. In diesen Tagen werden die Stimmzettel gedruckt. Da es sich ja nicht um eine Direktwahl von Personen handelt, wären die ca. 4 Wochen Vorlauf ausreichend, um sich zu informieren.

Weitere Infos zur Wahl s. Pressemitteilung 081-2014

Thüringer Spitzenandidaten sind unter anderen:
- Dieter L. Koch (CDU)
- Jakob von Weizsäcker (SPD)
- Gabi Zimmer (Linke)

Herrn Wiecha vom Europa-Direktinformationszentrum (EDI) fragte ich nach einer zentralen Veranstaltung, wo man mit den Kandidaten ins Gespräch käme.

Er hat am 20.05.2014 eine öffentliche Veranstaltung geplant, wo sich alle thüringer Kandidaten vorstellen und befragt werden können. Die Details sind der Tagespresse zu entnehmen.
Wir hatten  im Vorstand über eine mögliche Einladung eines thüringer Kandidaten nachgedacht. Ich schlage jetzt vor, daß wir diese zentrale Veranstaltung nutzen und alle DFG-Mitglieder darüber informieren sollten, da der Aufwand für eine eigene Einladung wohl doch zu groß sein wird.

 Jena, den 09.04.2014                                                                                 Dr. Monika Dahse
                                                                                                                Ergänzungen : J.Winter

 


50 Jahre deutsch-französischer Freundschaftsvertrag

Jahrhunderte lang bestand zwischen beiden Ländern eine "innige Feindschaft", gekennzeichnet durch unzählige Kriege.
Am 22. Januar 1963 wurde jedoch von Bundeskanzler Konrad Adenauer und vom französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle im Pariser Élysée-Palast ein Freundschaftsvertrag unterzeichnet der noch immer Gültigkeit hat.
Zu dieser Freundschaft möchte auch unsere Gesellschaft ein wenig beitragen und die Begeisterung am Nachbarland weitertragen.

Leider gibt es Anlässe dieser Art viel zu wenig, aber derzeit ist dieser Freundschaftsvertrag in der Presse natürlich von hohem Interesse:

Sehr interessant ist die Beziehung beider Länder in der Thüringer Landeszeitung dargestellt:

Wie auch Vereine das Interesse der Öffentlichkeit wecken können, zeigt der nebestehende Beitrag, ebenfalls aus der TLZ vom 22.01. 2013.

 

 

 

 

 


       OTZ vom 1. 4. 2014

Der ehemalige ist der neue Bürgermeister

Bürgermeister in Aubervilliers wird Beaudet

 

Von Günter Platzdasch

 

Aubervilliers/Jena.
Nicht ein­mal die Hälfte der wahlberech­tigten Einwohner ging am Sonn­tag zur Bürgermeister-Stichwahl in Jenas Partnerstadt Aubervilliers.

Die 46,86 Prozent, die an die Urnen traten (im Landesdurch­schnitt waren 63,55 Prozent Wahlbeteiligung historischer Tiefstand), sorgten jedoch für ein klares Wahlergebnis - und eine Revanche: Neuer Bürger­meister wird am 5. April der mit 45,74 Prozent siegreiche 58-jäh- rige Kommunist Pascal Beaudet, der bereits bis 2008 Aubervil­liers regiert hatte. Amtsinhaber Jacques Salvator von der Sozialistischen Partei erreichte nur 38,91 Prozent (15,35 Prozent wählten den konservativen UMP-Kandidat).

So bleibt Salvators Amtszeit ein Intermezzo in der seit Jahrzehnten kommunistisch regierten Pariser Vorstadt.

Im Vergleich zur letzten Bürgermeisterwahl 2008 verdoppelte sich der Vorsprung des Siegers diesmal: 837 Stimmen trennten die beiden Linken. Zwischen den

Wahlgängen trat letzte Woche der französische Innenminister Manuel Valls in Aubervilliers auf und der dort wohnende Politkrimiautor Didier Daeninckx, ein früherer Wähler der Kommunisten, dessen Werke auch ins Deutsche übersetzt sind, appellierte in einem Offenen Brief für die Wie­derwahl Salvators. Genützt hat diesem beides nicht. Beaudet konnte, das zeigt der Vergleich mit dem ersten Wahlgang am 23. März, Nichtwähler besser mobilisieren. Er bedankte sich am Wahlabend auch bei den Jungen: sie hätten ihn ins Amt zu­rückgebracht.

Von den 76000 Einwohnern Aubervilliers, einer Vorstadt von Paris, sind 38 Prozent unter 25 Jahre alt. Geschadet hat Salvator die übers Knie gebrochene Schulreform zu Schuljahresbeginn im September. Gegen das Durcheinander bei der Einführung der Viereinhalbtage-Woche hatten Lehrer, Eltern und Schüler protestiert. „Man baut eine Stadt nicht gegen ihre Ein­wohner, sondern mit diesen", so Beaudet, „das Befolgen dieses Anspruchs an die Politik hat uns den Erfolg heute Abend beschert".          OT

 

OTZ vom 29. März 2014:

Morgen ist Stichwahl in Partnerstadt Aubervilliers

Herausforderer liegt knapp vor Bürgermeister

Von Günter Platzdasch

Gewinner der Kommunalwahl am Sonntag in Jenas Partnerstadt Aubervilliers ist Pascal Beaudet, der kommunistische Herausforderer des derzeitigen Bürgermeisters Jacques Salvator von der Sozialistische Partei. Mit 32,9 Pro­zent beträgt sein Vorsprung vor dem mit den Grünen auf gemeinsamer Liste verbündeten Salvator (32,13 Prozent) jedoch nur 86 Stimmen. Die Wahl­beteiligung lag mit 42,06 Prozent unter der bei den letzten Wahlen.

Am nächsten Sonntag wird eine Stichwahl entscheiden, ob Beaudet, der bereits bis 2008 Bürgermeister des über vier Jahrzehnte kommunistisch regierten Aubervilliers war, die Mehrheit behaupten kann. Oder ob es ihm ergeht wie 2008: Damals gewann er zwar den ersten Wahlgang (mit 35,  Salvator 32 Pro­zent), unterlag aber in der zweiten Runde Salvator, der dann 372 Stimmen Vor­sprung hatte.

Hoffen kann Beaudet auf rund 300 Stimmen der Liste „Arbeiterkampf“ (2,72 Prozent), Salvator auf die aus anderen Lagern.

In Aubervilliers, wo fast ein Drittel der Einwohner nordafrikanischer Abstam­mung ist, landete die „Rechtsunion“ des in Algerien geborenen Fayçal Menia mit 12,29 Prozent auf Rang drei. Dem rechtsradikalen „Front National“ war es nicht gelungen, eine Wahlliste aufzustellen; FN empfahl als „kleineres Übel“ Thierry Augy; der Arzt bekam 6,87 Prozent. Die große Überraschung des Wahlsonntags waren die 7,12 Prozent für die Liste „100%Aubervilliers“, zu der sich erst drei Wochen vor der Wahl der 31-jährige Lehrer Samir Maizat mit anderen politischen Newcomern über eine Facebook-Seite zusammenfand. Noch am Wahlabend reichte Salvator ihnen für die Stichwahl die Hand: „Ich nehme diese Liste nicht als Abwendung. Dieser Auftritt der Jungen ist außer­gewöhnlich. Wir haben ihnen Lust auf Politik gemacht.“

Salvator mußte diesmal gegen sechs Konkurrenten kämpfen – und gegen eine Krebserkrankung, über die er im Januar informierte. Der als Achtjähriger mit seinen Eltern aus Italien nach Aubervilliers Gekommene bekam Wahlkampf­hilfe vom auch ins Deutsche übersetzten Politkrimiautor Didier Daeninckx. Seit 2012 ist Aubervilliers über die Metro-Station „Volksfront“ endlich direkt mit dem Pariser Zentrum verbunden. Neben solchen Erfolgen beschäftigt Jenas Partnerstadt auch ein großes Bauvorhaben. Salvator machte sich für die An­siedlung der Umwelttechnikfirma „Véolia“ stark. Ein Quartier wird umgekrempelt: Büros, Restaurants, Auditorium, Studenten­wohnraum, Sportstätten, „Fashion Center“, Grünflächen und zwei Tief­garagenebenen projektierte der in Paris arbeitende österreichische Architekt Dietmar Feichtinger. Das in Animationen futuristisch anmutende Projekt sollte ursprünglich Aubervilliers, wo die Arbeitslosenquote 23 Prozent beträgt, 4000 Arbeitsplätze bringen – inzwischen hofft man in einer abgespeckten Variante auf 2000 Stellen bei Fertigstellung 2016. Welcher Bürgermeister dann einweiht, entscheiden die „Albertivillariens“ nächsten Sonntag.

                      


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