Veranstaltungen der DFG Jena e.V
2017 


Montag, 06. März, 19.00 Uhr

 

Institut für Interkulturelle Kommunikation, Grietgasse 11, Jena

Jahresmitgliederversammlung


Die Jahresmitgliederversammlung war gut besucht,  für die 28 Anwesende war der Raum gerade noch ausreichend.

Nach der Begrüßung berichtete die Präsidentin, unterlegt mit Bildern, über die Veranstaltungen und die Arbeit der DFG im letzten Jahr.
Besonders hervorzuheben war der Besuch der Partnerstadt  Aubervilliers im Mai, die Organisation der Vernissage im Historischen Rathaus Jenas zu Stéphane Hessel, und vieles anderes wie Pique-Nique und Pétanque-Turnier.

Etwas sehr erfreuliches war zum Mitgliederstand zu vernehmen, obwohl im letzen Jahr etwas gesunken gibt es zwei neue Mitglieder, die herzlich begrüßt
wurden, auch mit einem kleinen Präsent.

 

Entsprechend der Satzung der DFG erhielten auch alle Jubilare
der Gesellschaft eine "A
ufmerksamkeit" in dieser Form.

 

 

 

 

 

 

 


 

In den anschließenden Diskussionen gabe es einige Vorschläge und Hinweise für zukünftige Veranstaltungen,

die der Vorstand gern aufgenommen hat.

 

 


 

 

Dienstag, 07. Februar, 19.30 Uhr


Institut für Interkulturelle Kommunikation, Grietgasse 11, Jena

Vereinstag

Jenaer Jugendliche entdecken unsere Partnerstadt Aubervilliers
 

Zu unserem Vereinstag berichteten uns
                                     Maik Pevestorff                                                                             und Inga Riedel

anhand eines Videos, wie 15 Jugendliche des Jugendbildungszentrums „Polaris“ aus Jena-Nord und des „Abenteuerspielplatzes“ in Lobeda im vergangenen Sommer Aubervilliers erlebten.

In Zusammenarbeit mit dem dortigen Verein „Auberfabrik“ wurden - trotz der vorhandenen Sprachbarrieren - gemeinsame Workshops organisiert und mit viel Engagement auf beiden Seiten durchgeführt.

Ein besonderer Höhepunkt war der Tagesausflug ins Zentrum von Paris.

Im Laufe der Tage verständigte man sich immer besser, insbesondere bei der Abschlußveranstaltung, dem Sommerfest, die gemeinsam  mit gutem Essen ganz nach französischer Lebensart begangen wurde.
 

Für viele Jugendliche aus Jena war es ihre erste Auslandsreise. Sie trafen mit Menschen anderer Hautfarbe und Kultur zusammen – diese Erfahrungen sollen in Jena umgesetzt werden. Es ist ein Gegenbesuch der Jugendlichen aus Aubervilliers in Jena für dieses Jahr geplant, so daß es kein einmaliges Projekt bleiben soll.

Nach dem Kurzfilm erlebten wir eine angeregte Diskussion zur gemeinsamen Projektarbeit der Jugendlichen mit der Partnerstadt.

Danach bedankte sich unsere Präsidentin bei den Vortragenden  für den interessanten Abend.

 


                                                                               

Montag, 16.Januar, 19.00 Uhr
 

Institut für Interkulturelle Kommunikation, Grietgasse 11, Jena
 

Les passages parisiens – Die Pariser Passagen


Herr Dr. Marc Sagnol, Leiter des französischen Kulturbüros Thüringens in Erfurt, hat die Pariser Passagen über die Vermittlung der Romane von Balzac, Zola, Aragon und natürlich des „Passagenwerks“ von Walter Benjamin entdeckt und hat in seinem Vortrag mit eigenen Schwarzweiß-Fotos einen Einblick in diese verzaubernde Welt gegeben und damit viele interessierte Zuhörer gefunden.

 

Zu der Zeit, in der der Automobilverkehr schwer und nachhaltig die Luft der Hauptstadt verschmutzt, bieten die Pariser Passagen erstaunliche, ja fast magische Zufluchtsstätten, die den Flaneur und den Träumer in ein altmodisches, veraltetes Universum versetzen, das jedoch die Lichtstrahlen ins Gedächtnis ruft, die während der Zeit ihrer Erbauung im 19. Jahrhundert leuchteten.

 


   
                             Passage des panoramas                                                   Passage du Caire (Kairo)

(Quelle: Dank an Dr. Marc Sagnol)

Nachdem sie einen gewissen Untergang sowie eine spürbare Unbeliebtheit erlebt haben, leben die teilweise unter Denkmalschutz stehenden Passagen dank einer gelungenen Restaurierung erneut auf. Jene verleiht diesen revolutionären und traumhaften Erfindungen des Paris des beginnenden 19. Jahrhunderts ihr altes Flair. Diese waren, wie unterirdische Tempel, gleichzeitig der Mode sowie dem Luxus und der entstehenden Ware, aber auch dem Umherschlendern, der Träumerei und der Poesie der großen Stadt gewidmet.

Wer sich informieren will, hier ist der Lageplan dieser Passagen

 (Klick auf das Vorschau-Bild)           

Weitere Einzelheiten sind hier Paris und der Charme von überdachten Passagen zu finden