Veranstaltungen der DFG Jena e.V.
2019 


 
Sonntag, 01. September, 11.00 Uhr

Sportplatz "Rote Erde",
Theobald Renner Straße, Lobeda-West

 

XVII. Maréchal-Lannes-Turnier im Pétanque
 

Wie jedes Jahr führten wir unser Maréchal-Lannes-Turnier im Petanque auf dem Sportplatz "Rote Erde"
in Lobeda-West durch. Es waren 10 Teilnehmer und 1 Beobachterin zum Treffpunkt gekommen.

Zum Start wurde natürlich mit „Zielwasser“ auf ein erfolgreiches Spiel angestoßen.

Danach erfolgte die Auswahl der Mannschaften, 2x 2-er und 2x 3-er Mannschaften, die wechselseiteig gegeneinander spielten.

 

 

 

Zur Siegerehrung gab es für die ersten drei Plätze Urkunden und je eine kleine Flasche Sekt. Danach erfolgte eine angeregte Unterhaltung zum Spielverlauf bei Käse, Wein und Trauben.

Dank an die Organisatoren, wir hatten viel Spaß und gutes Wetter.


 

Samstag, 20. Juli, 11.00 Uhr

Jena, am Friedensberg

„Pique-nique“
 

DFG-Mitglied Rüdiger Bachmann hatte in traditioneller Weise wieder die Organisation des Pique-nique übernommen und bei schönem Wetter kamen 14 Gäste.

Von Beginn an haben alle mitgeholfen, die vielen selbst zubereiteten Köstlichkeiten auf den mitgebrachten Tischen auch ansprechend zu platzieren.                (Klick auf Bilder => Vergrößerung)
 

 mit Klick auf das Bild => Vergrößerung  

 

Neben vielen Salaten, Käse und Obst gab es auch ausreichend Rot- und Weißwein, mit dem nach der Eröffnung angestoßen wurde.

 

 

Dazu kam noch der Präsentkorb, den die Gäste aus der Picardie bei ihrem Besuch mitgebracht hatten.

 

 

Die Zeit verging schnell und es gab neben dem leckeren Essen noch viel zu erzählen.

 

  

 

Gegen 14 Uhr waren alle Teilnehmer reichlich gesättigt und einer Meinung:
 
      => Das war wieder eine gelungene Veranstaltung <=


 

 

 

Freitag, 07. Juni, 19.30.00 Uhr


Institut für Interkulturelle Kommunikation,
Grietgasse 11, Jena


Sex, Crime und Poesie -
ein Abend über FrançoisVillon

 

Vortrag von Elisabeth Distler und Victor Bock

 

François Villon (* 1431 in Paris; † nach 1463; sein eigentlicher Name war vermutlich François de Montcorbier oder François des Loges, gilt als bedeutendster Dichter des französischen Spätmittelalters.

Durch die ausführliche Recherche ist es den Beiden gelungen einen wunderbaren zeitgeschichtlichen Einblick in das abenteuerliche Leben und das außergewöhnliche Werk dieses Dichters und seine deutsch-französische

Wirkungsgeschichte zu vermitteln.

      


18 Zuhörer, DFG-Mitglieder und Gäste,  waren begeistert über die interessante, witzige  und abwechselnde Vortragsweise der Beiden mit Lesung, Bildern und kurzen Filmschnitten.

Der Beifall war lang und es wurde eine Zugabe gewünscht, mit der sie mit einem frivolen Gedicht zur Erheiterung
aller die Veranstaltung beendeten.

 


 

 

Mittwoch, 15. Mai, 19.30 Uhr


Institut für Interkulturelle Kommunikation,
Grietgasse 11, Jena

 

Neue Regionale Ordnung Frankreichs

 

Vortrag von Herrn Dr. Marc Sagnol,
Beauftragter für die thüringisch-französischen Beziehungen in der Thüringer Staatskanzlei
und Leiter des Institut Français

 

 

 

 

2016 waren in Frankreich viele deutsche Gäste über das "Verschwinden" von Regionen überrascht. So findet sich die Thüringer Partnerregion Picardie, heute zusammen mit Nord-Pas-de-Calais in 'Hauts-de-France' wieder.

 

Die Zusammenfassung von 22 Regionen im europäischen Frankreich zu nur noch 13 ist in Deutschland wenig diskutiert worden. Hintergründe und Erwartungen der Neuordnung hat uns Herr Dr. Sagnol in seinen Vortrag erklärt.

 

 

 


 

Freitag, 26. April, 17.00 Uhr

 

Sportplatz „Rote Erde“, Lobeda-West
Theobald Renner Straße

Pétanque im Frühling

Das traditionelle Anboulen für die neue Saison erfolgte wie jedes Jahr auf dem Sportplatz - Rote Erde -.
Die DFG - Jena sorgte für „Zielwasser“, Käse und Baguettes.


 

Montag, 11. März, 19.00 Uhr

Institut für Interkulturelle Kommunikation
Jena, Grietgasse 11

Jahres-Mitgliederversammlung

 

 

 Die Eröffnung unserer diesjährigen Veranstaltung wollte sich
unsere Präsidentin trotz ihrer Krankheit nicht nehmen lassen.

 

Jedoch gab sie bekannt, daß sie zur nächsten Wahl 2010 verständlicherweise
nicht mehr kandidieren wird.

 

 

Für sie wie selbstverständlich, hatte sie den Bericht zur Jahres-Versammlung  gut vorbereitet und unserer Vize-Präsidentin Gerda übergegeben.

 

Wie jedes Jahr begann der Vortrag mit der Mitgliederstatistik, dabei ist zu bermerken, daß die Altersstruktur durch ein neues jüngeres Mitglied verbessert wurde.

 

 

 

 

 

 


 

 

Gleichzeitig wurde an das Ableben eines unserer Gründungsmitglieder,
Frau Dr. Helga Militz,
gedacht, die sich mit einigen Vorträgen und Lesungen in den Veranstaltungskalender der
DFG-Jena eingebracht hatte.

 

 

 

Zu den angenehmen Aufgaben gehörte, daß unseren 13 Jubilaren des vergangenen Jahres Glückwünsche überbracht wurden in der Gestalt je einer Flasche französichen Rotweines.

 

 

 

 

Im Bericht über die Vorstandsarbeit wurde erinnert an die 12 Veranstaltungen des letzten Jahres
und den dabei mitwirkenden gedankt.
 

  • Besonders in Erinnerung bleiben der Besuch der Gäste unserer Partnergesellschaft aus Aubervilliers

  • sowie unser Kurzbesuch im Küchengarten von Versailles.

  • Auch gemeinsame Wanderungen sind Ereignisse, an die man sich gern erinnert.

  • Der Jahres-Ausklang, erfolgte traditionsgemäß mit dem Weihnachtsessen im Gasthaus zur Noll

 

Nach den obligatorischen Formalitäten wie Bericht des Schatzmeisters, der Revisoren und der Entlastung des Vorstandes kamen in der anschließenden Diskussion noch einige interessante Vorschläge für zukünftige Veranstaltungen die der Vorstand gern aufnehmen wird.


Montag,18. Februar,19.30 Uhr
Institut für Interkulturelle Kommunikation
Jena, Grietgasse 11
La bande dessinée – Asterix, Gaston, Spirou und mehr
Französische Comics - Vorgestellt von G. Horatschek

Ein kleiner Streifzug durch das große Gebiet des französischen Comics. Wer ist Gemma Bovary? Gérard Depardieu – ein Comic-Held?
Und was haben alte Öfen mit Stéphane Hessel zu tun?  Allein diese Überschrift ließ schon Spannung aufkommen.

 

Ausführlich und mit vielen Bildern veranschaulichte Frau Horatschek das breite Spektrum von französischen Comics.

Angefangen von lustig ilustrierten Büchern für Kinder und Erwachsene und politische Satire des Elsäßers Tomi Ungerer  erläuterte sie den Begriff Bande dessinée, der eine Sammelbezeichnung für jene Comics ist, die von französischen oder belgischen und luxemburgischen Herausgebern erstveröffentlicht wurden.
Sehr verbreitet sind in Frankreich auch die Abenteuer-Geschichten von Tintin, (Quelle:http://fr.tintin.com)
 bei uns bekannt unter dem Namen Tim und Struppi, die der Belgier Hergé zeichnete.

Am bekanntesten in Deutschland sind jedoch die Abenteuer-Geschichten von Asterix und Obelix, die vom Autor René Goscinny und Zeichner Albert Uderzo geschaffen wurden. In den Erzählungen sind insbesondere in der französischen Originalfassung eine Vielzahl für uns heute kaum erkennbarer Anspielungen auf das politische Tagesgeschehen Frankreichs in der Entstehungszeit der Geschichten enthalten.

Aber auch der Teppich von Bayeux enthält viele Comic-Ähnliche Zeichnungen.

 

Der Vortrag war eine sehr interessante Darstellung zum Thema Comics und Frankreich

und die Zuhörer spendeten regen Applaus.

 

 


 

 

Dienstag, 22. Januar, 19.30 Uhr

Institut für Interkulturelle Kommunikation
Jena, Grietgasse 11

 

Vor den Toren von Paris

Vortrag von Prof. Dr. I. Pfaff

 

An diesem Abend erlebten die Zuhörer – 15 Mitglieder unserer DFG – einen sehr informativen Vortrag unseres Vereinsmitgliedes, Herrn Prof. Dr. Irminfried Pfaff.

            

        Eröffnung durch unser Präsidntin

Die Grundlage bildeten drei Novellen von Emile Zola, von denen Prof. Pfaff selbst eine übersetzt hatte, da er die deutsche Fassung erst fand, nachdem die Arbeit getan war.

Wir erlebten durch die sehr bildhafte Sprache Zolas und die gelungene Übersetzung die Situation der Industrialisierung in der Mitte und des 19. Jahrhunderts mit ihren negativen Auswirkungen auf die Umwelt durch die rasch auf die Vororte übergreifende Urbanisierung, allerdings eben vorrangig mit Holzhütten der Armen.

Einen besonders tristen Eindruck vermittelten davon die Gemälde und Fotos dieser Zeit, z.B. die wie Skelette wirkenden Treträder der Steingruben, die Arbeiter mit ihrer Muskelkraft antrieben, um riesige Steinbrocken zu bewegen, die für den Aufbau der Stadthäuser und großen Villen gebraucht wurden. Verständlich daher der bis heute anhaltende Hang vieler Pariser – damals an den Sonntagen mit der Eisenbahn – immer weiter hinauszufahren, um frische Luft und Natur zu genießen

 

Ein herzliches Dankeschön gilt Prof. Pfaff für seine akribische Recherche auch nach Abbildungen, die die von Zola beschriebenen Verhältnisse noch deutlicher vor unseren Augen entstehen ließen.