Veranstaltungen der DFG Jena e.V.
2019 


Montag, 11. März, 19.00 Uhr

Institut für Interkulturelle Kommunikation
Jena, Grietgasse 11

Jahres-Mitgliederversammlung

 

 

 Die Eröffnung unserer diesjährigen Veranstaltung wollte sich
unsere Präsidentin trotz ihrer Krankheit nicht nehmen lassen.

 

Jedoch gab sie bekannt, daß sie zur nächsten Wahl 2010 verständlicherweise
nicht mehr kandidieren wird.

 

 

Für sie wie selbstverständlich, hatte sie den Bericht zur Jahres-Versammlung  gut vorbereitet und unserer Vize-Präsidentin Gerda übergegeben.

 

Wie jedes Jahr begann der Vortrag mit der Mitgliederstatistik, dabei ist zu bermerken, daß die Altersstruktur durch ein neues jüngeres Mitglied verbessert wurde.

 

 

 

 

 

 


 

 

Gleichzeitig wurde an das Ableben eines unserer Gründungsmitglieder,
Frau Dr. Helga Militz,
gedacht, die sich mit einigen Vorträgen und Lesungen in den Veranstaltungskalender der
DFG-Jena eingebracht hatte.

 

 

 

Zu den angenehmen Aufgaben gehörte, daß unseren 13 Jubilaren des vergangenen Jahres Glückwünsche überbracht wurden in der Gestalt je einer Flasche französichen Rotweines.

 

 

 

 

Im Bericht über die Vorstandsarbeit wurde erinnert an die 12 Veranstaltungen des letzten Jahres
und den dabei mitwirkenden gedankt.
 

  • Besonders in Erinnerung bleiben der Besuch der Gäste unserer Partnergesellschaft aus Aubervilliers

  • sowie unser Kurzbesuch im Küchengarten von Versailles.

  • Auch gemeinsame Wanderungen sind Ereignisse, an die man sich gern erinnert.

  • Der Jahres-Ausklang, erfolgte traditionsgemäß mit dem Weihnachtsessen im Gasthaus zur Noll

 

Nach den obligatorischen Formalitäten wie Bericht des Schatzmeisters, der Revisoren und der Entlastung des Vorstandes kamen in der anschließenden Diskussion noch einige interessante Vorschläge für zukünftige Veranstaltungen die der Vorstand gern aufnehmen wird.


Montag,18. Februar,19.30 Uhr
Institut für Interkulturelle Kommunikation
Jena, Grietgasse 11
La bande dessinée – Asterix, Gaston, Spirou und mehr
Französische Comics - Vorgestellt von G. Horatschek

Ein kleiner Streifzug durch das große Gebiet des französischen Comics. Wer ist Gemma Bovary? Gérard Depardieu – ein Comic-Held?
Und was haben alte Öfen mit Stéphane Hessel zu tun?  Allein diese Überschrift ließ schon Spannung aufkommen.

 

Ausführlich und mit vielen Bildern veranschaulichte Frau Horatschek das breite Spektrum von französischen Comics.

Angefangen von lustig ilustrierten Büchern für Kinder und Erwachsene und politische Satire des Elsäßers Tomi Ungerer  erläuterte sie den Begriff Bande dessinée, der eine Sammelbezeichnung für jene Comics ist, die von französischen oder belgischen und luxemburgischen Herausgebern erstveröffentlicht wurden.
Sehr verbreitet sind in Frankreich auch die Abenteuer-Geschichten von Tintin, (Quelle:http://fr.tintin.com)
 bei uns bekannt unter dem Namen Tim und Struppi, die der Belgier Hergé zeichnete.

Am bekanntesten in Deutschland sind jedoch die Abenteuer-Geschichten von Asterix und Obelix, die vom Autor René Goscinny und Zeichner Albert Uderzo geschaffen wurden. In den Erzählungen sind insbesondere in der französischen Originalfassung eine Vielzahl für uns heute kaum erkennbarer Anspielungen auf das politische Tagesgeschehen Frankreichs in der Entstehungszeit der Geschichten enthalten.

Aber auch der Teppich von Bayeux enthält viele Comic-Ähnliche Zeichnungen.

 

Der Vortrag war eine sehr interessante Darstellung zum Thema Comics und Frankreich

und die Zuhörer spendeten regen Applaus.

 

 


 

 

Dienstag, 22. Januar, 19.30 Uhr

Institut für Interkulturelle Kommunikation
Jena, Grietgasse 11

 

Vor den Toren von Paris

Vortrag von Prof. Dr. I. Pfaff

 

An diesem Abend erlebten die Zuhörer – 15 Mitglieder unserer DFG – einen sehr informativen Vortrag unseres Vereinsmitgliedes, Herrn Prof. Dr. Irminfried Pfaff.

            

        Eröffnung durch unser Präsidntin

Die Grundlage bildeten drei Novellen von Emile Zola, von denen Prof. Pfaff selbst eine übersetzt hatte, da er die deutsche Fassung erst fand, nachdem die Arbeit getan war.

Wir erlebten durch die sehr bildhafte Sprache Zolas und die gelungene Übersetzung die Situation der Industrialisierung in der Mitte und des 19. Jahrhunderts mit ihren negativen Auswirkungen auf die Umwelt durch die rasch auf die Vororte übergreifende Urbanisierung, allerdings eben vorrangig mit Holzhütten der Armen.

Einen besonders tristen Eindruck vermittelten davon die Gemälde und Fotos dieser Zeit, z.B. die wie Skelette wirkenden Treträder der Steingruben, die Arbeiter mit ihrer Muskelkraft antrieben, um riesige Steinbrocken zu bewegen, die für den Aufbau der Stadthäuser und großen Villen gebraucht wurden. Verständlich daher der bis heute anhaltende Hang vieler Pariser – damals an den Sonntagen mit der Eisenbahn – immer weiter hinauszufahren, um frische Luft und Natur zu genießen

 

Ein herzliches Dankeschön gilt Prof. Pfaff für seine akribische Recherche auch nach Abbildungen, die die von Zola beschriebenen Verhältnisse noch deutlicher vor unseren Augen entstehen ließen.